Die Schneekönigin #1

Der Auftrag beginnt

Es war fast geschafft. Viel Mühe hatte es gekostet und viel Zeit in Anspruch genommen. Seid über einem Jahr stellte er eine Akte zusammen, welche sämtliche wichtigen Informationen enthielt. Bald schon würde dieser Spuk ein Ende finden. Landkarten, in welchen er sämtliche wichtigen Standorte verzeichnet hatte. Grundrisse von dem Schloss, in welchem er sich seid vielen Jahren befand, um der Herrin zu dienen. Angaben über die Truppenstärke, die Bewachung und den Tagesrhythmus der Patrouille.

Er hatte alles genauestens studiert. Der kleinste Fehler und sein Vorhaben wäre zum Scheitern verdammt. Die letzten Details würde er an diesem Abend hinzufügen und dann – endlich – würde er sein Päckchen am nächsten Tag auf die Reise schicken.

Der nächste Morgen kam schnell. Seine wöchentliche Grenzpatrouille war ein guter Zeitpunkt. Dies wollte er ausnutzen. Auf seinem Weg kam er recht nah an einem Dorf vorbei. Dies lag außerhalb seines Gebietes. Bisher hatte er es nur von weitem gesehen. Doch dieses Mal würde er es betreten.

Langsam schritt sein Ross durch die Straßen des Dorfes. Alle Blicke waren auf ihn gerichtet. Sie hatte angst. Nicht viele aus seinem Reich kamen in den umliegenden Dörfern vorbei. Für gewöhnlich blieb man auf eigenem Gebiet. Doch musste es dieses Mal sein. Eilig zogen sich die Menschen an den Straßenrand zurück, um ihm Platz zu machen. Kein Laut war zu vernehmen, mit Ausnahme der Pferdehufe, welche langsamen Schrittes durch die Straßen wanderten. Niemand traute sich etwas zu sagen, ihn anzusprechen.

Das Dorf war nicht so klein, wie er angenommen hatte. Sie hatten sogar einen eigenen Botenservice. Vor dem Gebäude machte er halt und nahm seinen Beutel an sich. Sein Ross blieb starr vor dem Gebäude stehen und wartete auf seinen Meister. Der Mann im Laden war überrascht von seiner neuen Kundschaft. Er selbst beachtete diesen nicht und holte sein Päckchen – bestehend aus mehreren Schriftrollen – hervor und legte es auf dem Tresen ab. Den schnellsten Botenvogel verlangte er und legte ebenfalls ein Beutel Gold auf den Tresen. Der Mann dahinten starrte einige Male abwechselnd auf den fremden Ritter, das Päckchen und das Gold. Die Bezahlung war weitaus mehr, als es kosten würde. So unheimlich ihm der Ritter auch war. Das Geschäft würde sich lohnen.

Kurz darauf verließ ein Adler das Dorf, mit seinem Päckchen und seinem Auftrag.
Das Ziel: Konohagakure

Nun hieß es warten.
Bald würde es vorbei sein.
Bald.

Ein Gedanke zu „Die Schneekönigin #1“

  1. Hi, es war interessant und macht neugierig auf mehr.

    Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht, vor allem,
    wie es unsere Ninjas schaffen Naruto von der Schneekönigin zu befreien.

    Bis demnächst.

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