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Ein Grund zu Leben #2

Ich und Sensei?

Hier stand ich nun, im Büro des Hokage und hörte mir (mal wieder) eine Predigt darüber an, dass man in meiner Position pünktlich zu erscheinen hat. Das er sich diesen Stress überhaupt noch antat, vor allem in seinem Alter, war für mich immer wieder ein Rätsel.

„… Früher warst du mal so ein vorbildlicher junger Ninja! …“

»Na super, jetzt geht das schon wieder los.« Ich wusste selbst, dass ich früher pünktlicher war. Das brauchte er mir nicht jedes mal wieder vorkauen. Langsam könnte er sich auch mal einen neuen Text zurechtlegen. Immer die gleiche Predigt wurde auf Dauer langweilig. »Werde fertig und komm endlich zum Thema!« Ein Grund zu Leben #2 weiterlesen

Die Schneekönigin #5

Ninja vs. General Boron

Einige Minuten vergehen und Boron kann den Ninja dabei zusehen, wie sie sich beraten. Ihn amüsiert es, wie sie ihm zitternd immer wieder Blicke zuwarfen und sein eisiges Lachen, welches er deshalb von sich gab, schien sie zusätzlich zu verunsichern.

Ein Fluchtversuch folgte, jedoch wurde dieser schnell mit einer Eismauer vereitelt, welche Boron in einem weiten Bogen um sich und die Gruppe zog. Ein Wink mit der Hand genügte für solchen Kleinkram. Nun könnten sie ihm nicht mehr entkommen. Er wollte mit ihnen spielen – und er würde mit ihnen spielen. Die Schneekönigin #5 weiterlesen

Ein Grund zu Leben #1

Beginn der Aufzeichnung

Bevor ich beim eigentlichen Thema beginne, zunächst einmal etwas zu mir selbst, damit Du (Wer auch du bist, der sich meine Aufzeichnung antut.) auch weißt, mit wem du es hier zu tun hast.

Wer also bin ich?

Mein Name ist Kakashi Hatake und ich bin der Kopierninja, der schon über 1000 Jutsus kopiert haben soll. Ich galt von klein auf als Genie und bin der Sohn des legendären „Weißen Reißzahns“ Sakumo Hatake. Im Alter von 5 Jahren wurde ich Genin, mit 7 Jahren folgte die Beförderung zum Chunin und mit 12 erreichte ich den Rang eines Jonin. Mit 13 Jahren wurde ich als bis dato jüngster Ninja überhaupt in den ausgewählten Kreis der ANBU aufgenommen. Ich bin einer der Besten und stärksten Ninja des Dorfes Konoha.

So würde mich wohl ein Anderer beschreiben. Ich selbst sehe mich als Versager, als Unglücksbringer.

In meiner Gegenwart starben die Menschen, die mir ans Herz wuchsen. Angefangen bei meiner Mutter, die schon kurz nach meiner Geburt verstarb. Dann meine Großeltern und mein Vater. Letzterer, hatte Selbstmord begangen. Zwar konnte ich da weniger etwas für, aber trotzdem war er Tod, aus meinem Leben verschwunden.

Danach war ich bei meinem Sensei eingezogen. Er wurde für mich zu einem Ersatzvater. Ich freundete mich damals mit der Tochter seiner Nachbarn an, doch auch sie starb dann recht früh. Darauf folgten meine ersten beiden Teamkameraden, welche damals die Chunin-Prüfung nicht überlebt hatten. Einige Zeit später bekamen wir zwei neue ins Team. Rin und Obito. Eine Zeit lang ging es dann gut, doch auch sie starben, so wie auch mein zweiter Vater. Jede Person, die für mich mit der Zeit wichtig wurde, schien eine höhere Macht kurz danach aus meinem Leben zu entfernen.

Alles in allem würde ich sagen: Mein Leben ist scheiße!

Einen Grund zu Leben gab es für mich schon lange nicht mehr und manchmal fragte ich mich ernsthaft, warum ich diesen ganzen Zirkus hier überhaupt noch mitmachte und mich nicht einfach selbst ins Jenseits beförderte, so wie mein Vater damals. Darüber nachgedacht hatte ich schon öfter, doch versucht hatte ich es bisher nicht. Wieso genau, konnte ich selbst nicht sagen. Vielleicht hegte ich ja noch immer die Hoffnung, dass irgendwann alles besser werden würde. Wäre seltsam, wenn es wirklich daran lag, denn eigentlich dachte ich damals, dass diese Hoffnungen mit dem Tod meines Sensei begraben wurden. Damals hatte ich jegliche Hoffnungen aufgegeben.

Es gibt so vieles in meinem Leben, was passiert war. So vieles, wovon ich berichten könnte. Diese Reihe von Erlebnissen aus meiner Kindheit waren nur einige Wenige, die ich hier mal kurz anschneiden wollte. Ein spezielle Ereigniskette möchte ich hier nun niederschreiben, denn mit ihrem Beginn sollte sich einiges in meinem Denken und Handeln ändern.

Und so beginnt sie nun, meine Aufzeichnung. Die Geschichte über meinen Grund zu Leben, der mit vielen Problemen und Hindernissen verbunden war.
Es war noch sehr früh am Morgen, als ein ANBU vor meinem Fenster erschien. Ich sollte mich beim Hokage melden. Wie so oft fungierte dieser ANBU nur als Bote und verschwand auch sogleich, nachdem er die Botschaft übermittelt hatte – und wie immer ignorierte ich die Aufforderung zunächst. Der Hokage wusste bereits, dass ich vormittags zu gut wie nie richtig ansprechbar war. Da musst schon das Dorf angegriffen werden oder ein anderer Notfall eintreten, damit ich mich aktiv am geschehen beteiligte. Davon war allerdings nicht die Rede gewesen, weshalb das Dorfoberhaupt auch unter Garantie noch nicht mit mir rechnete.

Wie jeden Vormittag begab ich mich zu aller erst zum Friedhof, wo ich mein Team besuchte. Mein Sensei Minato und meine beiden Freunde Rin und Obito. Alle drei waren nicht mehr am Leben, weshalb ich sie nur an ihren Gräbern besuchen konnte. Das einzige Team, was für mich immer MEIN Team bleiben sollte. So dachte ich zu diesem Zeitpunkt zumindest.

Am Längsten lag Obitos Tod zurück. Obito Uchiha. Bereits 14 Jahre war es nun schon her, seit er im dritten Ninja Krieg starb. Damals war ich gerade Jonin geworden. Mir wurde die Leitung der Mission übertragen, da unser Sensei an der Front gebraucht wurde. Ich hatte völlig versagt und meinen besten Freund verloren. Noch im Moment seines Todes schenkte er mir eines seiner Augen. Obitos Sharingan, welches ich auf ewig in Ehren halten würde. Nur selten benutzte ich es und anderen Personen zeigte ich sein Auge auch nur ungern. Zu sehr erinnerte es mich an die Niederlage, die verpatzte Mission und den Tod eines mir sehr wichtigen Menschen.

Einige Monate später starb Rin. Auch sie war eine gute und wichtige Freundin für mich und ihr Tod schmerzte mich sogar noch weit mehr, als Obitos. Auch hier war es wieder meine Schuld. Eine winzige Sekunde nicht aufgepasst, eine falsch getroffene Entscheidung. Soviel konnte schief gehen, wenn man nicht ganz bei der Sache war. Damals geriet Rin in mein Chidori. Noch immer wachte ich regelmäßig aus Albträumen auf, in welchen ich meine Hand aus ihrer Brust zog. Wo sie tot neben mir lag und mich fassungslos und traurig anstarrte.

Der Tod meines Senseis war mittlerweile 12 Jahre her. Ob Minatos Tod auch auf meine Kappe ging, konnte ich nicht sagen, da ich zu der Zeit eine längere Mission hatte. Vielleicht hätte ich seinen Tod verhindern können, wenn ich da gewesen wäre, vielleicht aber auch nicht. Wenn ich jedoch über den Grund seines Todes nachdachte, dann hätte ich es wohl eher nicht verhindern können. Mit ihm starb auch seine Frau Kushina. Mein letzter großer Halt war damit auch verschwunden. Beide waren für mich eine Ersatzfamilie.
Lang saß ich vor ihren Grabstätten und schwelgte in Erinnerungen, ehe ich mich gegen Mittag dann doch auf den Weg zum Büro des Hokage machte. Ganz drücken konnte ich mich dann doch nicht.

Die Schneekönigin #4

General Boron

Ein leichtes Rütteln ließ seinen Verstand langsam erwachen. Die Sabber seines Ghuldieners Vryg, welche direkt auf sein Gesicht tropfte, machte den Weckprozess jedoch erst vollkommen.

Noch wacher konnte er jetzt nicht mehr werden.

Angeekelt wischte er sich die feuchten Tropfen aus dem Gesicht. Vryg würde es nie lernen. Jeden morgen aufs Neue sabberte der tollpatschige Ghul ihm ins Gesicht. Seufzend – und wieder trocken – öffnete er die Augen und sah seinen Diener böse an, welcher sich darauf eingeschüchtert duckte und einige ‚grummel‘ Geräusche von sich gab. Reden konnte der Ghul nicht. Dennoch verstand er sofort, was sein Ghul ihm sagen wollte. Die Schneekönigin #4 weiterlesen

Die Schneekönigin #3

S-Rang Mission

Der nächste Morgen brach an und im Hause Hyuuga flitze ein kleiner blonder Junge umher und suchte seine Schulsachen zusammen. Jeden Tag aufs neue amüsierte der Kleine damit seine Mutter. Hinata konnte es noch immer nicht fassen, wie sehr ihr kleiner Naruto seinem Vater ähnelte. Nur weniger Unterschiede gab es zwischen ihren beiden blonden Engeln. Ihr Sohn lernte schneller, was unter anderem an dem strengen Training seines Großvaters lag. Klein Naruto hatte das Bluterbe der Hyuugas bereits voll im Griff und er hatte allgemein weit aus mehr Disziplin, als sein Vater. Ein chaotischer Ramensuchti war der Kleine dennoch und auch das lose Mundwerk hatte er eindeutig von seinem Vater geerbt – wobei letzteres zum Glück nicht ganz so extrem ausgeprägt war. Die Schneekönigin #3 weiterlesen

Die Schneekönigin #2

Todestag

Zehn Jahre war es nun her, seid sich die großen Ninjadörfer verbündet hatten, um Madaras Pläne zu vereiteln. Der Krieg war gewonnen. Die Menschen hatte sich ihre Freiheit und ihre Leben bewahrt. Madara war besiegt. Dennoch bedrückte die Menschen in Konoha etwas. Viele Ninja waren in den Kämpfen gefallen, auch einige Freunde hatten sie verloren. Doch dieser eine Verlust… drückte die Stimmung des Dorfes enorm. Die Schneekönigin #2 weiterlesen

Die Schneekönigin #1

Der Auftrag beginnt

Es war fast geschafft. Viel Mühe hatte es gekostet und viel Zeit in Anspruch genommen. Seid über einem Jahr stellte er eine Akte zusammen, welche sämtliche wichtigen Informationen enthielt. Bald schon würde dieser Spuk ein Ende finden. Landkarten, in welchen er sämtliche wichtigen Standorte verzeichnet hatte. Grundrisse von dem Schloss, in welchem er sich seid vielen Jahren befand, um der Herrin zu dienen. Angaben über die Truppenstärke, die Bewachung und den Tagesrhythmus der Patrouille. Die Schneekönigin #1 weiterlesen